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Nipple Jesus ist eine komödiantische Auseinandersetzung mit den Mechanismen und Auswüchsen des zeitgenössischen Kunstbetriebs. Aufs Korn genommen wird eine Kunst, die auf Provokation angelegt ist ausschließlich mit dem Ziel, Künstler und Kunstwerk besser vermarkten zu können. Auch das Kunstpublikum – vom mehr am gesellschaftlichen Event als an Kunst interessierten Vernissagenbesucher bis hin zum konservativen Moralprediger – wird ironisch beleuchtet.
Nipple Jesus zeigt aber auch, wie Kunst den Menschen verändern und zu positiver Auseinandersetzung mit fremden Sichtweisen anregen kann.
Die zu einem Bühnenmonolog umfunktionierte Geschichte über den Nachtclub-Rausschmeißer, der zum Museumswärter wird und – in einem psychologisch spannend aufbereiteten Ablauf – ein umstrittenes Bild zu lieben und zu verteidigen beginnt, enthält Witz und Wahrheit.
Zur Produktion
Nipple Jesus erschien ursprünglich als Kurzgeschichte im Band „Speaking with the Angel“, herausgegeben von Nick Hornby.
Mit sämtlichen Erlösen aus dem Verkauf des Buches sowie allen mit der Aufführung des Monologs erzielten Tantiemen wird TreeHouse unterstützt, eine Schule für autistische Kinder in London.
Nipple Jesus war in den vergangenen 2 Jahren auf mehreren deutschsprachigen Bühnen zu sehen, u.a. in Bregenz, Essen und - in einer Aufführung des Schauspielhauses Hamburg - auch in der Hamburger Kunsthalle.
Das Museum im Wittelsbacher Schloss in Friedberg unterstützt das Projekt durch die Zur-Verfügung-Stellung ihrer Räumlichkeiten als unkonventionelle Spielstätte.
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